
Mehr als 45 Millionen Menschen haben in mindestens 47 Bundesstaaten vorzeitig ihre Stimme abgegeben. Tausende von Amerikanern gehen am Dienstag zu den Zwischenwahlen, bei denen die Demokratische Partei ihre Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses aufs Spiel setzt.
Nach Angaben von Edison Research und Catalyst hat der Bundesstaat Texas mit mehr als 5,4 Millionen die meisten vorzeitigen Stimmabgaben registriert, gefolgt von Florida mit mehr als 4,9 Millionen und Kalifornien mit mehr als 4,7 Stimmabgaben.
Die Zahl der vor der offiziellen Öffnung der Wahllokale in den Vereinigten Staaten abgegebenen Stimmen wird weiter ansteigen, da die Wahlbeamten die Auszählung der Briefwahl aktualisieren, wie CNN berichtet.
Bislang gab es tagsüber nur wenige Zwischenfälle. In Louisiana beispielsweise wurde die Stimmabgabe nach einer Bombendrohung in einem Wahllokal unterbrochen, das seine Wahllokale in ein anderes Zentrum verlegen musste, wie der stellvertretende Kommunikationsminister des Bundesstaates, John Tobler, mitteilte.
Laut NBC wurden seit Beginn der vorfristigen Stimmabgabe am 12. Oktober mindestens 18 Fälle von angeblicher Einschüchterung von Wählern in Arizona an die örtlichen und bundesstaatlichen Strafverfolgungsbehörden zur Überprüfung weitergeleitet.
In Arizona haben Wahlbeamte auf Probleme mit elektronischen Wahlmaschinen in mindestens 20 Prozent der Wahllokale in Maricopa County hingewiesen.
Um Fehlinformationen und den Behauptungen einiger Anhänger des ehemaligen Präsidenten Donald Trump über Wahlbetrug entgegenzuwirken, haben die Bezirksbeamten betont, dass sie in den Wahllokalen «sichere Boxen» aufgestellt haben, damit die Bürger sicher wählen können, während die Wahlmaschinen repariert werden.






