
Die Europäische Kommission hat mit BioNTech-Pfizer eine Änderung der Vereinbarung über den Kauf von Impfstoffen vereinbart, um den Mitgliedstaaten eine flexiblere Lieferung zu ermöglichen, damit die Dosen in zentralen Lagern aufbewahrt werden können.
Auf Ersuchen eines Mitgliedstaats werden die Impfstoffe nicht direkt an den Mitgliedstaat, sondern an ein bestimmtes Zentrallager geliefert. Damit soll einerseits den Mitgliedstaaten geholfen werden, die Lagerung der angeforderten Dosen besser zu verwalten, und andererseits soll ihnen zusätzliche Lagerkapazität zur Verfügung gestellt werden.
Das Abkommen wurde von der europäischen Exekutive auf Antrag der Mitgliedstaaten ausgehandelt und folgt der Strategie der gebündelten Beschaffung, die während der Coronavirus-Pandemie einen gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen in Europa ermöglichte.
Mit dieser Änderung werden die EU-Länder in der Lage sein, ihre Impfstoffvorräte besser zu planen und zu verwalten, um ihre Bürger vor der Pandemie zu schützen und auf einen möglichen Anstieg der Fallzahlen vorbereitet zu sein, sagte die EU-Kommissarin für Gesundheit, Stella Kyriakides.
«Lösungen wie diese zeigen die Europäische Gesundheitsunion: Wir sind bereit, die öffentliche Gesundheit unserer Bürger zu schützen», begrüßte der zypriotische Kommissar.






