
Die Inflationsrate in den USA lag im Oktober bei 7,7 Prozent und damit einen halben Prozentpunkt unter dem Preisanstieg im September. Nach den am Donnerstag vom Bureau of Labor Statistics des US-Arbeitsministeriums veröffentlichten Daten war der Anstieg damit vier Monate lang moderat und so gering wie seit Januar nicht mehr.
Der Anstieg der Energiekosten verlangsamte sich im Oktober auf 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (19,8 Prozent im Vormonat). Die Lebensmittelpreise stiegen im Jahresvergleich um 10,9 Prozent, was einem Rückgang von drei Zehntelprozentpunkten gegenüber September entspricht.
So lag die Kerninflation in den Vereinigten Staaten, die sich aus der Nichtberücksichtigung von Lebensmittel- und Energiepreisen ergibt, im Oktober bei 6,3 Prozent, gegenüber 6,6 Prozent im September.
Auf ihrer Sitzung in der vergangenen Woche beschloss die US-Notenbank (Fed) einstimmig, die US-Zinsen zum vierten Mal in Folge um 75 Basispunkte auf ein Zielband von 3,75 % bis 4 % anzuheben, den höchsten Satz seit Januar 2008.






