
Brasiliens gewählter Vizepräsident Geraldo Alckmin gab am Donnerstag die Namen von mehr als dreißig Personen bekannt, die in der Übergangsregierung des Landes tätig sein werden, darunter die ehemaligen Minister Paulo Bernardo und Guido Mantega.
Der Übergangskoordinator Alckmin gab im Centro Cultural Banco do Brasil, dem Gebäudekomplex, in dem das Übergangsbüro des designierten Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva untergebracht ist, die 36 neuen Namen aus sieben Themenbereichen bekannt.
Bernardo, ein ehemaliger Kommunikationsminister, wird zusammen mit drei weiteren Personen der Gruppe Kommunikation angehören. Mantegas, ehemaliger Finanzminister, wird der Gruppe angehören, die für Planung, Haushalt und Verwaltung zuständig ist.
In der Arbeitsgruppe «Menschenrechte» leitet die ehemalige Ministerin Maria do Rosário die Gruppe, der sechs weitere Mitglieder angehören.
Die ehemalige Ministerin für Rassengleichheit, Nilma Lino Gomes, wird zusammen mit sechs weiteren Mitgliedern an diesem Thema arbeiten.
Die Gruppe Industrie und Handel besteht aus acht Mitgliedern unter der Leitung des ehemaligen Gouverneurs von Rio Grande do Sul, Germano Rigotto, und die Gruppe der Frauen aus sechs Fachleuten.
Das Übergangsbüro führt eine Studie über die Situation der Institutionen des Landes durch, um die ersten Handlungen Lulas nach seiner Amtseinführung vorzubereiten.
In derselben Woche bestätigte Alckmin, dass Senatorin Simone Tebet den Sozialbereich leiten wird. «Simone ist eine der großen Führungspersönlichkeiten unseres Landes. Sie wird uns in einer sehr wichtigen Gruppe helfen. Wir stehen vor zwei großen Herausforderungen, einer wirtschaftlichen und einer sozialen», die laut Alckmin nicht im Widerspruch zueinander stehen, sondern sich ergänzen».






