
Die russische Staatsanwaltschaft hat am Freitag die Aktivitäten des US-amerikanischen Think Tanks Woodrow Wilson International Center for Scholars als «unerwünscht» eingestuft und erklärt, dass diese eine «Bedrohung» für die Sicherheit des Landes darstellten.
Die Agentur teilte mit, dass «die Staatsanwaltschaft auf der Grundlage der Ergebnisse der Untersuchung des (während der Analyse des Falls) erhaltenen Materials festgestellt hat, dass die Aktivitäten der Organisation «eine Bedrohung für die Säulen der verfassungsmäßigen Ordnung und der Sicherheit Russlands darstellen».
Sie betonte außerdem, dass sie dem Justizministerium die entsprechenden Informationen übermittelt habe, damit das Woodrow Wilson International Center for Scholars in die Liste der Organisationen aufgenommen werden kann, deren Aktivitäten als «unerwünscht» gelten, so die russische Nachrichtenagentur TASS.
Auf der Website der Denkfabrik heißt es: «Das Wilson Center, das 1968 vom Kongress als offizielles Denkmal für Präsident Woodrow Wilson anerkannt wurde, ist ein überparteiliches Forum, das sich durch unabhängige Forschung und offenen Dialog mit globalen Themen befasst, um handlungsfähige Ideen für die Politik zu entwickeln».






