
Das US-Finanzministerium hat in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium seine «Schwarze Liste» um 14 weitere russische Staatsangehörige und 28 russische Unternehmen wegen ihrer Verbindungen zum Kreml und zum russischen Präsidenten Wladimir Putin im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine erweitert.
Laut einer Erklärung des Finanzministeriums will Washington mit dieser neuen Runde von Sanktionen ein ganzes «transnationales Netzwerk ins Visier nehmen, das sich dem Erwerb von Technologien zur Unterstützung des russischen militärisch-industriellen Komplexes widmet».
Die USA wiesen auch darauf hin, dass die «Schwarze Liste» nun «ein globales Netzwerk von Finanzintermediären und anderen Personen, die mit zwei Kreml-nahen Eliten in Verbindung stehen» umfasst, deren Vermögen «mit dem Westen verflochten ist».
Zu den Sanktionierten gehören enge Verwandte des russischen Senators Suleiman Kerimow und mit der Familie verbundene Unternehmen, insbesondere Emperor Aviation. Außerdem hat sie acht mit der Organisation verbundene Flugzeuge auf die schwarze Liste gesetzt.
Washington hat außerdem Sanktionen gegen zwei Schweizer Unternehmen verhängt, die mit dem russischen Geschäftsmann Andrei Guriev verbunden sind. Auch der russische Tycoon Murat Alijew und seine Unternehmen wurden in die Liste aufgenommen.






