
Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Dekret zur Reform des Menschenrechtsrates unterzeichnet, an dem nun auch der für einige russische Militäroperationen in der Ukraine verantwortliche Kommandeur Alexander Kots teilnehmen wird.
Neben Kots hat Putin laut der russischen Nachrichtenagentur TASS auch Elena Shishkina, eine ranghohe Vertreterin der 2011 von Putin selbst gegründeten Allrussischen Volksfront, die Präsidentin der Nichtregierungsorganisation Just Help, Olga Demicheva, und acht weitere prominente Persönlichkeiten eingeladen.
Putins Entscheidung, zehn neue Mitglieder in den Menschenrechtsrat aufzunehmen, bedeutet das Ausscheiden von zehn weiteren Vertretern, darunter die Journalisten Ekaterina Vinakurova, Ivan Zasurski und Nikolais Svanidze.
Der Präsident der Menschenrechtsorganisation Komitee gegen Folter, Igor Kaliapin, und die Exekutivsekretärin des St. Petersburger Menschenrechtsrates, Natalia Evdokimova, sind ebenfalls gegangen.
Der russische Menschenrechtsrat ist ein 1993 gegründetes und 2004 reformiertes Gremium. Seine Hauptaufgabe besteht darin, den Präsidenten des Landes zu beraten, wie die Grundrechte und -freiheiten der Bürger gewährleistet und geschützt werden können.






