
Die iranische Justiz hat fünf Schauspielerinnen und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im Iran vorgeladen, um ihre Unterstützung für die Proteste gegen den Tod der jungen kurdisch-iranischen Frau Mahsa Amini zu erklären, die wegen des Tragens des falschen Kopftuchs verhaftet worden war.
Bei den Schauspielerinnen handelt es sich nach Angaben der offiziellen iranischen Justizbehörde Mizan um Elnaz Shakerdost, Mitra Hayar, Baran Kaushari, Sima Tirranzah und Hengeme Ghaziani, die alle wegen der Veröffentlichung nicht näher bezeichneter «provokativer Inhalte» vorgeladen wurden.
Am Sonntag waren die Seiten von Golmohammadi und Kosari nicht mehr auf Instagram verfügbar.
Laut Mizan hat die Teheraner Staatsanwaltschaft auch den Trainer des Fußballclubs Persepolis FC, Yahya Golmohammadi, und die ehemaligen reformistischen Abgeordneten Mahmud Sadeghi und Parvaneh Salahshouri als Zeugen vorgeladen.
Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Iran Human Rights (NRO) von dieser Woche wurden mindestens 342 Menschen getötet, darunter mindestens 43 Minderjährige und 26 Frauen, als die Behörden wegen Aminis Tod gegen die Demonstranten vorgingen.






