
Die ukrainischen Sicherheitsdienste (SBU) haben mehrere Klöster in verschiedenen Städten, darunter auch in Kiew, durchsucht, um gegen angebliche «subversive Aktivitäten» im Dienste russischer Interessen vorzugehen.
Die Durchsuchungen betrafen Einrichtungen, die mit der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats in Verbindung stehen, darunter das Höhlenkloster von Kiew, das zum Weltkulturerbe der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) gehört.
Die Behörden haben ihre Operationen auch auf die Region Rivne in der Westukraine ausgedehnt, um mögliche Waffenlager oder Spionagelöcher aufzuspüren.
Die orthodoxe Kirche hat in den letzten Monaten versucht, sich von möglichen Sympathien für Moskau zu distanzieren und sich somit von der im Februar gestarteten Militäroffensive zu distanzieren, aber der SBU leitete eine Untersuchung ein, nachdem in einem Gottesdienst ein Lied gesungen wurde, in dem das Erwachen von «Mütterchen Russland» gefordert wurde.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat Kiew religiöse Verfolgung vorgeworfen. Seiner Meinung nach ist die Durchsuchung der Klöster «ein weiteres Glied in der Kette der Militäraktionen gegen die russische Orthodoxie», so die offiziellen Stellen.






