
Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hat am Freitag seinen kolumbianischen Amtskollegen Gustavo Petro im Rahmen des wegen der Abwesenheit des peruanischen Präsidenten Pedro Castillo ausgesetzten Gipfels der Pazifik-Allianz empfangen.
«Wenn ich die Beziehungen zwischen unseren Völkern und mit der Regierung des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro in einem Wort zusammenfassen müsste, würde ich sagen: Brüderlichkeit», so der mexikanische Präsident auf seinem Twitter-Profil.
Der kolumbianische Präsident betonte seinerseits in demselben sozialen Netzwerk, dass die Parteien dank des Treffens «konkrete» Vereinbarungen über «Souveränität, Integration, Entwicklung und Migration» getroffen hätten.
Neben all diesen Themen kündigte Petro am Vortag an, dass er mit López Obrador über die Migration kolumbianischer Bürger nach Mexiko sowie über Sicherheit, den Kampf gegen den Drogenhandel und den Klimawandel sprechen werde, wie die Zeitung «Milenio» berichtet.
Petro, der von Außenminister Álvaro Leyva und anderen hochrangigen Mitgliedern seiner Regierung begleitet wird, wird auch mit der Regierungschefin von Mexiko-Stadt, Claudia Sheinbaum, zusammentreffen.
Obwohl das Gipfeltreffen der Pazifik-Allianz ausgesetzt wurde, werden die Präsidenten von Chile und Ecuador, Gabriel Boric bzw. Guillermo Lasso, ebenfalls bilaterale Treffen mit López Obrador in Mexiko abhalten, wie es auch Petro getan hat.
Der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard kündigte am Donnerstag an, dass das Gipfeltreffen in Lima stattfinden wird, da Castillo keine Ausreisegenehmigung für Peru erhalten hat, obwohl das Datum noch nicht bekannt ist, wie die Zeitung «El Comercio» berichtet.






