
UN-Generalsekretär António Guterres hat am Samstag den Angriff auf einen Flugplatz im Südosten der Zentralafrikanischen Republik (ZAR), nahe der Grenze zum Südsudan, bei dem ein marokkanischer Friedenssoldat getötet wurde, scharf verurteilt.
Guterres erinnerte daran, dass solche Angriffe nach dem Völkerrecht Kriegsverbrechen darstellen können, und forderte die Zentralafrikanische Republik auf, «keine Mühen zu scheuen, um die Urheber dieser Tragödie zu identifizieren, damit sie rasch vor Gericht gestellt werden können».
Der UN-Sicherheitsrat hatte am Freitag eine Erklärung abgegeben, in der er den Anschlag ebenfalls «aufs Schärfste» verurteilte und betonte, dass jeder, der an der Planung, Leitung oder Unterstützung der Anschläge beteiligt sei, mit Sanktionen rechnen müsse.
Darüber hinaus brachten die Ratsmitglieder ihre volle Unterstützung für die Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in der Zentralafrikanischen Republik (MINUSCA) zum Ausdruck und dankten den Nationen, die Truppen und Frieden zu dieser Mission beitragen.
Der Leiter der MINUSCA versicherte seinerseits, dass die Mission eine «robuste, präventive und proaktive Haltung» eingenommen habe, um angesichts der anhaltenden Bedrohung durch bewaffnete Gruppen auf Sicherheitswarnungen der Zivilbevölkerung zu reagieren.






