
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro wird am 6. Dezember im Rahmen einer immer umfangreicheren internationalen Agenda Südafrika einen Staatsbesuch abstatten. Zuvor hatte er sich am Rande des Klimagipfels der Vereinten Nationen in Sharm el-Sheikh (Ägypten) kurz mit seinem südafrikanischen Amtskollegen Cyril Ramaphosa getroffen.
Die südafrikanische Präsidentschaft hat diesen Besuch bestätigt, von dem sie sich eine «Festigung der starken Beziehungen» zwischen den beiden Ländern erhofft. «Sie wird konkrete Maßnahmen zum beiderseitigen Nutzen der südafrikanischen und venezolanischen Bevölkerung konsolidieren», heißt es in dem kurzen Kommuniqué.
Die südafrikanische Regierung hat stets gute Beziehungen zu Maduro unterhalten, den sie in den letzten Jahren, in denen andere Länder der internationalen Gemeinschaft den Oppositionsführer Juan Guaidó als rechtmäßigen Präsidenten Venezuelas anerkannten, als Präsident unterstützte.
Der stellvertretende Außenminister Südafrikas, Alvin Botes, reiste im September nach Caracas, um Maduros anschließende Reise nach Pretoria vorzubereiten, wie am Montag schließlich bestätigt wurde.






