
Bei drei Messerattacken in mehreren Gemeinden im Südwesten von Brüssel wurden am Montagabend mindestens zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt.
Gegen 18.00 Uhr Ortszeit wurden im Stadtteil Anderlecht der belgischen Hauptstadt ein Radfahrer und ein Fußgänger erstochen. Die Opfer kannten sich nicht und der Täter flüchtete nach ersten Informationen der Zeitung «La Libre».
Beide – 62 und 28 Jahre alt – wurden verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich, und wurden ins Krankenhaus gebracht, berichtet das belgische Portal Sudinfo.
Wenige Minuten später, gegen 18.20 Uhr, kam es im Viertel Saint-Gilles, weniger als drei Kilometer von Anderlecht entfernt, zu einem zweiten Angriff, bei dem ein 20-Jähriger durch einen Stich in den Hals starb.
Zehn Minuten später wurde im 3,5 Kilometer entfernten Stadtteil Molenbeek eine weitere Person mit einem Messer angegriffen und erlag seinen Verletzungen, wie die örtliche Polizei mitteilte, die den Angreifer schließlich festnahm.
Die Polizeibehörden in den drei Bezirken haben versichert, dass «im Moment» keine offensichtliche Verbindung zwischen den drei Fällen hergestellt werden kann.
Zurzeit suchen die Behörden nach den Tätern der Anschläge in Saint-Gilles und Anderlecht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in den Fällen.






