
Die ecuadorianische Staatsanwaltschaft teilte am Freitag mit, dass sie eine Untersuchung über den Tod des Direktors des Strafvollzugszentrums El Inca, Santiago Loza Moscoso, am Donnerstag in der Hauptstadt Quito eingeleitet hat.
Ersten Berichten zufolge deuten alle Indizien darauf hin, dass der Tod des Direktors, der weniger als einen Monat im Amt war, das Werk eines Auftragskillers war, berichtet die ecuadorianische Tageszeitung «El Comercio».
Die ecuadorianischen Behörden bestätigten am Donnerstag den Tod von Loza Moscoso, der von Angreifern auf einem Motorrad erschossen wurde, während er mit seinem eigenen Fahrzeug unterwegs war.
Ecuador ist Schauplatz einer notorischen Unsicherheit im Gefängnissystem, die in den letzten zwei Jahren bereits zu mehr als einem Dutzend Massakern mit mehr als 400 Toten geführt hat.
Einer der Gründe für diese Situation sind Zusammenstöße zwischen Banden, die um die Kontrolle des Drogenhandels kämpfen.
Vor einigen Monaten verhängte die Regierung den Ausnahmezustand über das gesamte Gefängnissystem, doch scheint diese Maßnahme nicht die Wirkung zu haben, die sich Präsident Guillermo Lasso erhofft hatte.
Darüber hinaus wurden in den Gefängnissen weitere Maßnahmen wie die Zählung der Gefangenen und Systeme der künstlichen Intelligenz eingeführt.






