
Umweltaktivisten der Gruppe «Last Generation» haben am Montag an zwei großen Verkehrsknotenpunkten in der deutschen Hauptstadt Berlin und in München den Verkehr zum Stillstand gebracht, um gegen fehlende Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels zu protestieren.
Die Berliner Polizei teilte mit, dass fünf Menschen vor dem Hauptbahnhof der deutschen Hauptstadt auf die Straße gegangen seien, während zwei weitere ähnliche Proteste im Stadtzentrum stattfanden, berichtete die deutsche Nachrichtenagentur DPA.
Ein Sprecher der Münchner Polizei sagte, die Demonstration habe auf dem Karlplatz stattgefunden, was zu einer Verkehrsumleitung geführt habe, und fügte hinzu, dass neun Personen daran teilgenommen hätten. Er sagte, dass die Aktivisten fluoreszierende Westen trugen und Transparente mit sich führten.
Last Generation» hatte für diese Woche weitere intensive Störaktionen angekündigt, die sich gegen städtische Verkehrsknotenpunkte richten. Kürzlich blockierten die Aktivisten Straßen und Wege, beschädigten Kunstwerke und legten sogar den Flugverkehr am Berliner Flughafen lahm.
Der Innenminister des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, hatte zuvor betont, die Aktivisten hätten «eine Grenze überschritten», und im Deutschlandfunk gesagt: «Der Staat kann nicht einfach zuschauen und das zulassen. Die Gruppe fordert unter anderem ein Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf Autobahnen und ein Bahnticket für neun Euro im Monat, das in ganz Deutschland genutzt werden kann.






