
Der peruanische Präsident Pedro Castillo kündigte am Mittwoch in einer Rede an die Nation die Auflösung des Kongresses und die Einberufung neuer Parlamentswahlen an, wenige Stunden bevor er sich seinem dritten Misstrauensantrag stellen musste.
Castillo gab dies in einer Ansprache an die Nation bekannt, in der er auch eine Ausgangssperre von 22 Uhr Ortszeit bis 4 Uhr morgens ankündigte, wie die Zeitung «La República» berichtet.
«Als Antwort auf die Forderungen der Bürger im ganzen Land haben wir beschlossen, eine Ausnahmeregierung einzusetzen, die den Rechtsstaat und die Demokratie wiederherstellen soll, und zu diesem Zweck folgende Maßnahmen zu ergreifen: vorübergehende Auflösung des Kongresses der Republik und Einsetzung einer Notstandsregierung», erklärte er.
Der peruanische Präsident erklärte außerdem, dass alle Bürger, die im Besitz illegaler «Waffen» sind, diese innerhalb von 72 Stunden an die Nationalpolizei übergeben müssen. Laut der Tageszeitung «El Comercio» fügte er in seiner Rede auch hinzu, dass das Justizsystem neu organisiert werden soll.






