
Der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard erklärte am Mittwoch, sein Land sei bereit, dem ehemaligen peruanischen Präsidenten Pedro Castillo Asyl zu gewähren.
«Wenn Pedro Castillo in Mexiko um Asyl bittet, werden wir es ihm gewähren, aber er hat es nicht beantragt», erklärte Ebrard in einem Interview in der Sendung Atando Cabos von Radio Fórmula.
Der Leiter der mexikanischen Diplomatie bot 2019 dem ehemaligen bolivianischen Präsidenten Evo Morales politisches Asyl an. Der ehemalige bolivianische Präsident hatte die mexikanische Regierung bereits einige Tage zuvor wegen des Vorwurfs des Wahlbetrugs förmlich darum gebeten. Zwei Tage nach seiner Abreise aus dem Land ließ sich Jeanine Áñez zur Präsidentin ausrufen.
Auch Ebrard hat erklärt, er sei «sehr besorgt». «Ich verfolge die Situation sehr aufmerksam. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador hat mich gebeten, ihn stets auf dem Laufenden zu halten», erklärte er gegenüber dem genannten Radiosender.
Nach Bekanntwerden der Entlassung Castillos gab das mexikanische Außenministerium bekannt, dass der für kommenden Mittwoch in der peruanischen Hauptstadt geplante Gipfel der Pazifikallianz verschoben wurde.






