
Der spanische Premierminister Pedro Sánchez und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron treffen sich am 19. Januar zu einem bilateralen spanisch-französischen Gipfeltreffen, bei dem sie den ersten Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Ländern unterzeichnen werden.
Dies bestätigten beide Staats- und Regierungschefs auf ihren Twitter-Accounts nach ihrem Treffen auf dem Euromed 9-Gipfel, der am Freitag in Alicante stattfand und an dem die Staats- und Regierungschefs von Spanien, Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, Malta, Zypern, Slowenien und Kroatien teilnahmen.
Das nächste spanisch-französische Gipfeltreffen, das am 19. Januar in Spanien stattfinden soll, wird nach Angaben aus diplomatischen Kreisen zum ersten Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Ländern führen. «Wir werden weiterhin zusammenarbeiten, um die hervorragenden Beziehungen, die uns verbinden, zu fördern», betonte Sánchez in den sozialen Medien, bevor er Macron in Spanien willkommen hieß.
Der französische Regierungschef hob seinerseits hervor, dass während der EU-MED 9 Fortschritte «in Richtung eines grüneren und unabhängigeren Europas» erzielt worden seien, und betonte: «Wir werden weiter zusammenarbeiten, lieber Pedro». «Und weil unsere Länder so viel gemeinsam haben, weil unsere Völker so viel gemeinsam haben, werden wir uns am 19. Januar in Spanien treffen, um gemeinsam weiterzugehen», sagte er.
Sánchez und Macron hatten für diesen Freitag zwischen den beiden Sitzungen des EU-MED 9-Gipfels ein bilaterales Treffen geplant, bei dem sie Fragen von beiderseitigem Interesse erörtern sollten. Nach Angaben des Elysée-Palastes sollten die bilateralen Beziehungen überprüft und einige Energieprojekte bis 2023 besprochen werden. Dieses Treffen wurde jedoch in letzter Minute abgesagt, weil die Zeit drängte und die Tagesordnungen der Verantwortlichen voll sind, so Moncloa.
Auf dem letzten Gipfeltreffen zwischen den beiden Ländern, das am 15. März 2021 in Montauban (Frankreich) stattfand, einigten sich Macron und Sánchez auf das spanisch-französische Staatsangehörigkeitsabkommen, das ein Jahr später in Kraft trat, nachdem die beiden Staaten die Ratifizierungsverfahren vorrangig durchgeführt hatten. Ziel dieses Abkommens war es, «einen Schritt vorwärts in der Freundschaft» zwischen den beiden Nationen zu machen, der «die tiefen menschlichen Bindungen zwischen dem spanischen und dem französischen Volk stärkt».






