
Der Generalstab der ukrainischen Armee hat sich am Sonntag zu einer Reihe von Raketenangriffen auf Kommandopunkte und Lagerhäuser in den von Russland besetzten Gebieten am Wochenende bekannt und berichtet von mindestens sieben Verletzten in den letzten Stunden in Donezk im Osten des Landes.
In der Erklärung des ukrainischen militärischen Oberkommandos wurden keine konkreten Ziele genannt, sondern es hieß, die Angriffe seien mit Artillerie und Raketen durchgeführt worden.
Die russischen Streitkräfte starteten jedoch am Sonntag eine eigene Angriffssalve. «Es besteht weiterhin die Gefahr, dass der Feind Raketen- und Drohnenangriffe auf unsere Energieinfrastruktur und das gesamte Gebiet der Ukraine startet», heißt es in der Erklärung.
Russland meldete unterdessen mehrere ukrainische Artillerieeinschläge auf die südöstliche Stadt Melitopol am Samstag. Russische Luftabwehrsysteme griffen auch über dieser Stadt sowie über Simferopol auf der Halbinsel Krim ein.
Heute Nachmittag meldeten die russischen Behörden in Donezk Schäden durch den Beschuss eines Kinderkrankenhauses. Bei anderen Angriffen wurden 20 mehrstöckige Wohnhäuser im Kiewer Stadtviertel schwer beschädigt.
Die Zahl der durch den Beschuss von Donezk durch ukrainische Truppen verletzten Zivilisten ist auf sieben Personen gestiegen. Dies bestätigte der russische Bürgermeister der Stadt, Oleksiy Kulemzin, in einer von der russischen Nachrichtenagentur TASS verbreiteten Erklärung.






