
Der spanische Außenminister José Manuel Albares hat am Montag gemeinsame Initiativen mit Italien und Frankreich zur Verhinderung der illegalen Migration in afrikanischen Ländern unterzeichnet.
Die Abkommen im Rahmen von Team Europe», dem Kooperationsformat der Europäischen Kommission und der Mitgliedstaaten, wurden am Montag in Brüssel mit Mauretanien, Niger und Nigeria unterzeichnet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu verbessern, um die Ursachen der Migration zu bekämpfen und die Nutzung illegaler Migrationsrouten nach Europa zu verhindern.
«Die Hauptziele sind ganz einfach: Wir arbeiten zusammen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken, Wirtschaftswachstum, neue Arbeitsplätze und eine Zukunft für junge Menschen in ihrem Herkunftsland zu fördern und gleichzeitig bei der Bekämpfung der irregulären Migration zusammenzuarbeiten», sagte Nachbarschaftskommissar Oliver Varhelyi bei der Vorstellung der Initiativen.
Für die westliche Mittelmeerroute haben Brüssel und die Mitgliedstaaten bereits 908 Mio. EUR zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit Algerien, Mauretanien, Marokko, Senegal, Gambia, Burkina Faso, Ghana, Guinea, Elfenbeinküste, Mali, Niger und Nigeria bereitgestellt. Im Falle Spaniens nannte Varhelyi 150 Millionen für den Grenzschutz.
Brüssel hat mehr als 580 Millionen Euro in Nordafrika mobilisiert und 3,3 Milliarden Euro an Hilfe bereitgestellt sowie 5,7 Milliarden Euro an Investitionen in der Region mobilisiert, um die Ursachen der Migration zu bekämpfen.






