
Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Europäische Union und Zusammenarbeit, José Manuel Albares, hat bestätigt, dass im Rahmen des «globalen Vorschlags», der dem Vereinigten Königreich für das künftige Abkommen mit der EU über Gibraltar übermittelt wurde, Frontex für einen Zeitraum von zunächst vier Jahren weiterhin an der Seite der spanischen Polizei eingesetzt wird, um Grenzkontrollen bei der Einreise in den Schengen-Raum durchzuführen.
Albares und sein britischer Amtskollege James Cleverly traten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Madrid auf, um den «politischen Willen» beider Regierungen zu bekunden, dass das Abkommen über die künftigen Beziehungen Gibraltars zur EU nach dem Brexit so bald wie möglich abgeschlossen werden kann. Sie vermieden es jedoch, über Fristen zu sprechen, obwohl der Minister einräumte, dass die derzeitige Situation nicht «ewig» aufrechterhalten werden kann.
Ohne im Detail auf die noch zu überwindenden Hindernisse eingehen zu wollen, räumte Cleverly ein, dass «eine der noch zu klärenden Fragen» eben die der Präsenz spanischer Sicherheitskräfte auf dem Felsen sei, da das vorliegende Abkommen die Abschaffung des Zauns und den Verbleib Gibraltars im grenzfreien Schengen-Raum vorsehe.
In diesem Zusammenhang erinnerte Albares daran, dass im Rahmen des von Madrid und London am 31. Dezember 2020 besiegelten Abkommens vereinbart wurde, dass Spanien als Schengen-Mitglied für die Gewährleistung der Standards in diesem Raum verantwortlich ist und die Kontrollen im Hafen und am Flughafen des Felsens übernimmt, wobei es für eine Übergangszeit von vier Jahren von der europäischen Grenzschutzagentur Frontex unterstützt wird.
«Dies wird respektiert», betonte er und bestätigte gleichzeitig, dass der Zaun entfernt und der Flughafen gemeinsam genutzt wird.






