
Mehrere Migranten starben, als das Boot, mit dem sie versuchten, von Frankreich nach Großbritannien zu gelangen, am Mittwoch kenterte. Dies geht aus einer vorläufigen Zahl von Todesopfern hervor, die von den örtlichen Behörden veröffentlicht wurde.
Das Schiffsunglück, das sich vor der Küste von Kent ereignete, hat den Einsatz französischer und britischer Streitkräfte erforderlich gemacht, um mögliche Opfer zu finden. Nach Angaben der BBC wurden mindestens 43 Menschen lebend gerettet, mehr als 30 von ihnen direkt aus dem Wasser.
Die britische Innenministerin Suella Braverman hat auf Twitter ihr Bedauern ausgedrückt und bestätigt, dass die verschiedenen Behörden bereits daran arbeiten, «dringend» zu ermitteln, was passiert sein könnte.
Der Vorfall ereignete sich einen Tag, nachdem Premierminister Rishi Sunak neue Maßnahmen zur Eindämmung der irregulären Einwanderung im Ärmelkanal angekündigt hatte, und zu einer Zeit, in der die Temperaturen in der Region unter Null Grad Celsius liegen.
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt, dass seit 2014 mehr als 200 Menschen auf dieser Route ums Leben gekommen sind, acht davon in diesem Jahr, wobei die möglichen Todesopfer des Schiffsunglücks vom Mittwoch noch nicht gezählt sind.






