
Ein signiertes Exemplar eines Protokolls der Beleidigung des Oppositionsführers David Seymour durch die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern während einer hitzigen Parlamentsdebatte in der vergangenen Woche hat bei einer Wohltätigkeitsauktion 100.100 NZ$ (etwas mehr als 59.000 Euro) erzielt.
Die Versteigerung dieser Abschrift ist eine gemeinsame Initiative von Ardern und Seymour, dessen Unterschrift ebenfalls erscheint, um Mittel für den Kampf gegen Prostatakrebs zu sammeln. Der Gewinner ist ein 68-jähriger Mann namens Julian Shorten, der zugegeben hat, dass er einen Kredit aufnehmen muss, um ihn zu bezahlen.
Shorten besitzt nun ein gerahmtes Blatt Papier, auf dem zu lesen ist, wie Ardern den Vorsitzenden der neuseeländischen Konservativen als «arrogantes Arschloch» bezeichnete. Die beiden, die an Rivalität gewöhnt sind, waren sich einig, dass sie den Vorfall, für den sich der Premierminister entschuldigte, in etwas Positives verwandeln könnten.
«Dies ist ein historischer Moment in der neuseeländischen Politik», sagte Shorten, der die beiden lobte: «Anstatt das Thema in etwas Giftiges zu verwandeln, haben sie es in etwas Gutes verwandelt», berichtet 1News.
In einer Nachricht in den sozialen Medien erklärte die Premierministerin, sie sei vom Wert des Zettels überrascht und freue sich, dass «ein Versprecher» zu einer bedeutenden Spende für die Prostatakrebsstiftung geführt habe. Ardern dankte ihrerseits denjenigen, die sich beworben hatten, aber auch Seymour für seinen «Sportsgeist».
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






