
Das Oberste Gericht Perus hat am Dienstag den ehemaligen Vizepräsidenten des Kongresses, Wilmer Elera, zu sechs Jahren Gefängnis wegen schwerer Absprachen in mehreren Städten im Norden des Landes verurteilt.
Der Parlamentarier war beschuldigt worden, 2012 an einem Fall der Verbesserung eines Abwassersystems beteiligt gewesen zu sein, bei dem der Staat angeblich betrogen wurde. Laut «La República» leitete er insbesondere die Arbeiten zur Verbesserung und Erweiterung des Trinkwasser- und Abwassersystems in den Gemeinden Pacaipampa, Ayabaca und Piura im Departement Piura im Nordwesten Perus.
Dies wurde im August vom Spezialstrafgericht für Korruptionsdelikte von Amtsträgern entschieden, ein Urteil, das Elera nach nur einer Woche im Amt zum Rücktritt als dritter Vizepräsident des Andenparlaments zwang.
«Ich freue mich, Ihnen meinen Rücktritt vom dritten stellvertretenden Vorsitz im Vorstand des Kongresses der Republik mitzuteilen, in den ich bei den Parlamentswahlen am 26. Juli dieses Jahres gültig gewählt wurde», so Elera in einer Erklärung.
Der Abgeordnete hat in den letzten Wochen an den Sitzungen des Ethikausschusses teilgenommen, allerdings untergetaucht und ohne Angaben zu seinem Aufenthaltsort zu machen, wie der Radiosender RPP berichtet.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






