
Die argentinische Regierung hat per Dekret den nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie verhängten Gesundheitsnotstand verlängert, so dass die Behörden erforderlichenfalls bis zum 31. Dezember 2023 weitere außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen können.
Dies geht aus einem im Amtsblatt veröffentlichten Text hervor, in dem das Gesundheitsministerium als Hauptverantwortlicher für die Bewältigung des Notfalls benannt wird. Die Maßnahme wird es unter anderem ermöglichen, die Einstellung von Gesundheitsfachkräften zu flexibilisieren und in kurzer Zeit Feldkrankenhäuser einzurichten, berichtet die Agentur Télam.
«Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Gesundheitssystem haben zu einem erhöhten Bedarf an Überwachung, Behandlung, diagnostischen Tests und spezialisierter Pflege geführt, der landesweit angemessen gedeckt werden muss», erklärte das Ministerium in einer Erklärung, in der es zu «schnellen, wirksamen und dringenden» Maßnahmen aufrief.
Diese Verlängerung fällt mit der zunehmenden internationalen Besorgnis über das Auftreten von Coronavirus-Infektionen in China zusammen, obwohl kein lateinamerikanisches Land eine Verschärfung der Kontrollen für Reisende aus dem asiatischen Riesenland vorgeschlagen hat, wie es unter anderem die Vereinigten Staaten und Spanien getan haben.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






