
Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Jetstar Japan ist nach einer mutmaßlichen Bombendrohung auf einem Flughafen in der zentraljapanischen Präfektur Aichi notgelandet.
An Bord des Flugzeugs befanden sich 136 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder, die über die Notrutschen evakuiert werden mussten. Nach Angaben der Behörden wurden bei der Evakuierung mindestens fünf Personen verletzt.
Die Maschine war nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur NHK gegen 07.30 Uhr (Ortszeit) auf dem Flughafen in der Region Chubu abgestürzt. Das Flugzeug war jedoch vom Flughafen Narita in der Nähe von Tokio abgeflogen und befand sich auf dem Weg zum Flughafen Fukoka im Südwesten Japans.
Wie die Agentur berichtet, sagten Quellen, die dem Vorfall nahe stehen, dass der Flughafen Narita gegen 06.20 Uhr (Ortszeit) einen Anruf aus Deutschland erhielt und dass eine männliche Stimme in englischer Sprache behauptete, einen Sprengstoff im Frachtraum der Jetstar-Maschine platziert zu haben. Der mutmaßliche Täter verlangte, mit einem Unternehmensleiter zu sprechen, andernfalls würde er die Bombe zünden.
Nach Angaben der Behörden wurde bisher kein verdächtiger Gegenstand in dem Flugzeug gefunden. Der japanische Flughafen hat seine Start- und Landebahn vorübergehend geschlossen, aber der Betrieb läuft jetzt wieder normal.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






