
Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, kündigte am Samstag an, dass am 2. April eine Volksabstimmung darüber stattfinden wird, ob die Verleiher von Elektrorollern diesen Service beibehalten dürfen oder nicht.
Dieses vereinfachte Referendum wird in den Wahllokalen «auf der Grundlage des Wählerverzeichnisses» und mit einer spezifischen Frage durchgeführt: «Machen wir mit den Selbstbedienungsrollern weiter oder nicht», erklärte der Bürgermeister gegenüber «Le Parisien».
Hidalgo ist für ein «Aufhören», «aber ich werde das Votum der Pariser respektieren», betonte sie, da die jüngsten Umfragen auf eine tiefe Spaltung hindeuten.
Im September warnte die Stadt Lime, Dott und Tier – insgesamt etwa 15.000 Fahrzeuge -, dass sie ihren Vertrag, der Ende März ausläuft, nicht verlängern würde.
Gegen die Roller sind Nutzer, die zu zweit fahren, Ampeln überfahren oder auf dem Bürgersteig fahren, sowie Unfälle und schlecht geparkte Roller. David Belliard, Leiter der Abteilung Mobilität der Stadtverwaltung, stellt das «Kosten-Nutzen-Verhältnis» und die «Umweltkosten» in Frage.
Hidalgo wies darauf hin, dass es in der Debatte nicht um private Motorroller gehe, für die es «kein Problem» gebe, sondern um Mietroller, die «nicht umweltfreundlich» seien und deren Unternehmen «ihre Mitarbeiter nicht angemessen schützen».
Den Angaben der Betreiber zufolge sind die Rollerfahrer mit einem Durchschnittsalter von 33 Jahren eher jung und zu 85 % im Großraum Paris ansässig.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






