
Klimaaktivisten haben angekündigt, dass sie ihre Proteste gegen die Erweiterung eines Kohletagebaus in der deutschen Bergbaustadt Lützerath fortsetzen werden, nachdem die Behörden einen Tag zuvor alle Personen gestoppt hatten, die in die Stadt gekommen waren, um die Arbeiten zu stoppen.
Das Aktionsbündnis «Lützerath Unräumbar», zu dem auch die Gruppen Freitag für die Zukunft und Letzte Generation gehören, hat zu einem gemeinsamen Aktionstag aufgerufen.
«Jede Minute, in der der Bulldozer läuft und Kohle verbrennt, wird die Klimakatastrophe weiter angeheizt. Als Bündnis ‘Lützerath Unräumbar’ wehren wir uns gegen die Zerstörung», heißt es in einer Erklärung auf ihrer Website, ohne dass Einzelheiten zu den geplanten Protesten genannt werden.
«Wir gehen davon aus, dass es zu Aktionen kommen wird», sagte die Polizei und warnte vor weiteren Aktionen wie der, die den Ausbau eines Kohletagebaus tagelang lahmgelegt hat.
Am Montag verließen nach Angaben des deutschen Energiekonzerns RWE, dem das Gelände gehört, die letzten Aktivisten, die sich tagelang in einem Tunnel unter dem Dorf verbarrikadiert hatten, das Gebiet, das inzwischen eingezäunt ist.
Das Dorf Lützerath selbst, das zu einem Symbol des Kampfes geworden ist, wurde nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur abgerissen.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






