
Mindestens 41 Mitglieder einer lokalen Bürgerwehr in Nigeria sind bei einem Überfall einer nicht identifizierten bewaffneten Gruppe im Bundesstaat Katsina im Norden Nigerias getötet worden, wie die Polizei bestätigte.
Die Toten gehörten zu den so genannten Yansakai, Freiwilligengruppen, die gegen kriminelle Gruppen in der Region kämpfen und bei dieser Gelegenheit im Yargoje-Wald nach gestohlenem Vieh suchten.
Der Polizeisprecher Gambo Isah sagte, dass die Verstorbenen, die aus elf Orten des Bundesstaates stammten, in einen Hinterhalt geraten seien, sobald sie am Mittwochabend den Wald betreten hätten, so die Website PMNEws.
Katsina ist der Heimatstaat des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari, der seit Monaten Sicherheitsoperationen anordnet, um die gefürchteten «Banditen»-Gruppen zu bekämpfen, die abgelegene Gebiete des Landes mit Entführungen, Raubüberfällen und Erpressungen plagen.
Die nigerianischen Behörden haben ihre Maßnahmen in den letzten Tagen noch verstärkt, da die Präsidentschaftswahlen am 25. Februar näher rücken und die Amtszeit des derzeitigen Präsidenten, der nicht mehr kandidieren darf, zu Ende geht.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






