
Nach Angaben der Europäischen Grenz- und Küstenwache (Frontex) verzeichneten die Länder der Europäischen Union insgesamt 13.200 irreguläre Grenzübertritte an ihren Außengrenzen, das sind 12 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Nur die Ankünfte über die zentrale Mittelmeerroute haben zugenommen.
So verdoppelte sich die Zahl der Migranten, die versuchten, illegal über das zentrale Mittelmeer in die Europäische Union zu gelangen, im vergangenen Januar im Vergleich zu 2022 auf 4.500 Fälle, vor allem von Menschen aus Tunesien, Libyen und der Türkei.
Die übrigen Routen verzeichneten sehr unterschiedliche Rückgänge, die von einem Rückgang um 5 % auf den westlichen Balkan- und östlichen Mittelmeerrouten bis hin zu den stärksten Rückgängen auf den Einreiserouten durch Spanien, sowohl im westlichen Mittelmeer (-49 %) als auch auf der westafrikanischen Route zu den Kanarischen Inseln (-82 %), reichten.
Dennoch bleibt der westliche Balkan das Haupteinfallstor für irreguläre Migration nach der Pandemie, mit 43 Prozent aller im vergangenen Januar aufgedeckten Fälle, die insgesamt 5.751 Überfahrten ausmachten.
Insgesamt stammten die meisten der aufgegriffenen Migranten aus Afghanistan, Côte d’Ivoire, Guinea und Syrien, so Frontex in einer Erklärung,
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






