
Österreich, Bulgarien, Zypern, Finnland, Deutschland, Griechenland, Italien, Rumänien und Slowenien sowie Norwegen haben bisher Soforthilfe für Syrien angeboten, um die humanitäre Krise zu bewältigen, die durch das schwere Erdbeben in der Südtürkei ausgelöst wurde und mehr als 36.000 Menschen in der Türkei und in Syrien das Leben gekostet hat.
Nach der jüngsten Bewertung der Europäischen Kommission haben bis zu neun Mitgliedstaaten und Norwegen Syrien unter anderem Tausende von Zelten, warmer Kleidung, Schlafsäcken, Matratzen, Generatoren, Messgeräten und Lebensmitteln angeboten.
Die europäischen Lagerbestände an humanitären Hilfsgütern in Italien und Dubai wurden ebenfalls mobilisiert, um Soforthilfe zu leisten, die über internationale Organisationen abgewickelt werden soll.
Die Hilfe wird sowohl in den von Damaskus kontrollierten Gebieten über die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) als auch in den nicht von der Regierung kontrollierten Gebieten im Nordwesten des Landes in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) verteilt.
Das Katastrophenschutzverfahren koordiniert auf europäischer Ebene die Bereitstellung von humanitärem Material als Reaktion auf Krisen und Naturkatastrophen. Dieser Schritt erfolgte, nachdem die Behörden von Bashar al-Assad die EU offiziell aufgefordert hatten, den Mechanismus zu aktivieren und die Grundversorgung der Betroffenen zu fordern.
Damaskus vermied diesen Schritt bis zwei Tage nach dem Erdbeben, das das von verschiedenen Oppositionsgruppen kontrollierte Gebiet im Rahmen des Bürgerkriegs, in dem sich Syrien seit 2011 befindet, heimsuchte.
Nachrichtenquelle: (EUROPA PRESS)






