Zahl der bei einer Operation der kolumbianischen Armee getöteten FARC-Dissidenten steigt auf zehn


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Archiv – Guerillakämpfer der inzwischen aufgelösten FARC (Bild: 2017). – LOUIS WITTER / LE PICTORIUM / ZUMA PRESS / CONTACT

Die kolumbianische Armee bestätigte am Sonntag den Tod von mindestens zehn mutmaßlichen FARC-Dissidentenführern in Caquetá, im Südwesten Kolumbiens.

Bei der Operation der Streitkräfte des Landes, die in der ländlichen Region an der Grenze zwischen Caquetá und Guaviare stattfand, wurden nach Angaben des kolumbianischen Radiosenders Caracol zehn Dissidenten der Ersten Front der FARC getötet.

Die Leichen der toten Dissidenten werden im Nationalen Institut für Rechtsmedizin und Forensik Kolumbiens identifiziert.

Außerdem beschlagnahmten die Beamten zwei Langwaffen, sechs Kurzwaffen, Munition und Granaten. Außerdem wurden u. a. zwei Geopositionierer, eine Funkstation, eine Drohne, zwei Computer und sieben Mobiltelefone gefunden.

Diese Struktur wird von «Iván Mordisco», dem Guerillero Néstor Gregorio Vera Hernández, befehligt, der seit dem Tod des früheren Anführers Miguel Botache Santillana, alias «Gentil Duarte», Ende Mai an der Spitze der FARC-Dissidenten steht.


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